Geschrieben von hoss am 25. September 2003 10:39:53:

Mit den heit net Trikern über Mehring ins Altmühltal zu Max. 29ster bis 31 August

Eine meiner größeren Touren führte mich nach Mehring zum Mosel Karl und dessen erstem sehr gelungenen Treffen. Mein Tropfen mit seiner neuen Maschine, rennt trotz Klappschneck ( Trudchen 2 ) wie der Teufel. Also Wetter prima Technik spitze Stimmung dadurch spitze.
In Mehring trafen nach und nach die heit net Leute ein. Die ersten waren Karin und Bernd am selben Tag noch. Am Tag drauf Hildi und Rudi, Helen und Helle, Marlies und Manni, Dorle und Nobbi und wie könnte es anders sein, Doris und Ritschi.

So konnten wir uns noch mal zusammensetzen und alles genau durch hecheln wie wir uns die Woche drauf wann wie und wo treffen um den Weg an den Brombachsee im Altmühltal gemeinsam unter die drei bzw. fünf Räder zu nehmen.

Sonntag als die Freunde abgereist waren, wollte es der Zufall, dass ich noch auf Reinhard und seine Frau von den Bufallos stieß. Faul wie ich bin fragte ich gleich fahren wir zusammen, Richtung Seesbach er meinte das sei nicht so direkt seine Richtung, er Fahre nach Zell der Mosel entlang, dies sprach mich an und ich hängte mich dran. Dort schwenkte ich ab Richtung Kappel, dort gab es in der Nähe einen Campingplatz auf dem ich bis Donnerstag bleiben wollte. Nach der ersten Nacht baute ich aber ab, war mir zu Kalt da oben und zu still. ( Rentnerruhe Platz ) Also los nach Bad Münster am Stein Super Campingplatz nicht weit das Freibad und ein Stausee und schon jede Menge Bekannte dort. Wurde auch gleich mit Hallo der Schwob is widder do begrüßt. Ein paar Touren in der Gegend, für meine Frau noch in Idar Oberstein ein Tigerauge gekauft und schon war es Donnerstag. Karin musste Spätdienst machen also bin ich mit Bernd zum Kronenwirt essen und zu Donna was trinken, wohin Karin nachkam.
Nach dem Kaffe Freitag früh Abfahrt und flott Hockenheim zu. Angekommen auf dem Parkplatz waren alle schon da bis auf Helen und Helle die ja gleich von Mehring aus eine Woche Urlaub mit dem Trinke machten und auf die wir bei Max trafen.
Ohne besondere Vorkommnisse über Heilbronn Richtung Gunzenhausen nach Edernberg am Brombachsee .
Wie wir es gewohnt sind, ankommen bestaunt werden Aufbauen Begrüßungsrunde, die ersten Anfragen ob man da mal mitfahren kann. So nun etwas frisch machen und die beste Location suchen weil wir alle was ins Bäuchlein bekommen wollten. Essen gut, Bedienungen hübsch ( Knödel nicht nur im Teller ) Bier ist hier ja sowieso keine Frage.

Schade dass der Max kein Triker ist, der würde passen.

Das Anwesen vom Max ein Traum. Duschen Toiletten alles neu, Aufenthaltsraum wie eine bajuwarische Gaststätte. Überdachte Balkone wo man sich zum Rauchen zurückziehen konnte. Es passte einfach alles.
Dass wir gestandene Frauen und gewohnte Mütter dabei hatten zeigte sich gleich beim ersten Frühstück. Klasse Mädels wie ihr das geschaukelt habt ihr seit alle Spitze und bekommt von mir das dickste Lob und den größten Dank für euren Einsatz und eure Organisation, bis hin zu Diabetiker geeigneten Marmeladen und Wurst Sorten.

Ein wenig haben wir auch an Karl und Mehring gedacht, als wir die Big Buddel Mosel vom Karl geöffnet haben die er mir beim Abschied überreicht hatte.

Samstag nach dem Frühstück Rundfahrten mit Eltern und deren Kids uns tat es gut mal wieder auf dem Trike zu sitzen und unseren Sozien haben wir wohl anhaltende Eindrücke mit gegeben.
Der Tag plätscherte so vor sich hin, im Gepäck hatten wir wohl alle schon den drohenden Abschied von Max und seiner wohl fühl Ranch.
Ein Highlight erwartete uns aber noch. Max hat direkt am See einen riesen Kiosk mit Gaststätte, dort gab es ja noch das gemeinsame Abendessen, das wir vorbestellt hatten.
Also schlenderten wir gemütlich dort hin. Die Tische waren schon zur Tafel zusammen gestellt und es wurde aufgetragen Salate und Fleisch bis zum Abwinken, die Leute von der Wasserwacht freuten sich über das was wir nicht schafften. Plötzlich kam die Idee auf noch eine Runde zu schwimmen doch keiner hatte Badesachen mit. Das sei angeblich aber kein Hindernis, aber Handtücher wären halt nicht schlecht und das einzige was fehle.
Damit keiner kneifen konnte rannten Karin und Nobbi los und holten unsere Handtücher.
Nun gab es kein Entrinnen mehr und die großen Sprüche mussten eingelöst werden.
Also runter zum See, ein paar Bänke als Garderobe mit genommen und los ging die Gaudi die schon beim ausziehen begann. Nackt wie Gott uns mal geschaffen hat, haben wir die Fische im Brombachsee erschreckt. Das Wasser war erstaunlich warm und es wurde gerade so leicht Dunkel. Es ist schön wenn man mal wieder Kinderlaune empfinden kann und wir genossen unser selbst gemachtes FKK Gelände.
Nach dem Baden, ging der Spaß erst los, bis jeder und jede die Klamotten wieder gefunden hatte. Bernd habe ich mit der Maglite dann noch geholfen seinen zweiten Socken zu finden.
Irgendwann hatte dann jeder wieder an was ihm gehörte und wir gingen wieder hoch zum Kiosk.
Diese Nacht sollte noch ein paar Überraschungen bereit halten. Nach kurzem Fußmarsch trafen wir uns wieder im Aufenthaltsraum der aussah wie die Bar auf einem Treffen alles saß an der Theke. Manni zeigte wieder, dass er ein so guter Wirt wie Busfahrer ist, Ritschi, löste ihn kompetent ab und Helle meisterte die letzte Schicht mit Bravour.
Sonntagmorgen Frühstück Abrechnen ich natürlich nur meine 3 Mineralwasser an Zeltplatz habe ich nicht gedacht und Max hat nix gesagt. Abbau unter den ersten grauen Wolken. Nach 20 Kilometern halt Regenkombi an und weiter. Auf dem Rasthof Hohenlohe Kaffe, Zigarette und leider Abschied aber zum Glück nicht für immer, denn wir sehen uns ja in Gehrweiler bei Manni noch mal zum Saisonende Festle und ich freu mich drauf, alle wieder zu sehen, ist halt schon eine tolle Truppe, leider etwas weit weg.
Ich danke Euch meine Pfälzer Freunde, für die Gastfreundschaft die ihr mir immer gewährt.

Es grüßt wie immer euer Freund Hoss mit eingehaktem Daumen.

                                            

                                                   

Geschrieben von hoss am 29. September 2003 16:39:32:

Anfang BeitragsText -->Grillfest der Trikefreunde heit - net Nordpfalz
in Gehrweiler bei Marlies und Manni

Samstag 27 September und es geht wieder in die Nord Pfalz.

Sonne warm freie Autobahn und das Gefühl bald wieder im Kreise meiner Pfälzer Freunde zu sein, beflügelte mich eine flotte Gangart anzuschlagen und so schnell wie möglich nach Gehrweiler zu kommen.
So langsam beschleicht einen ein leicht bedrückendes Gefühl, man weiß ja die Saison an die man sich so sehr klammert geht eben ob man will oder nicht langsam zu Ende.
Karlsruhe, Hockenheim, Ludwigshafen Frankenthal die Windräder bei Alzey mute mich alles so langsam schon fast heimatlich an.
Die 420 rüber puh plötzlich Umleitungen nicht gerade üppig ausgeschildert. Bei Waldkrähweiler wollte ich in die Karte sehen, da hupt es neben mir und Karin sieht verschmitzt herüber und sagt: junger Mann sie kenn ich doch ich glaube sie wollen wohl zum Manni?
Wir lachten gemeinsam rauchten noch eine Zigarette und fuhren weiter nun kannte ich mich auch wieder aus, hatte ich doch bei Manni mein Trudchen geholt.

Marlies erwartete uns schon und lotste uns in den Hof, wo uns gleich Balko Mannis Schoßhündchen begrüßt.
Alles schon vorbereitet Pavillon vor der Garage Gasheizung und Festtafel Stereoanlage Grill brennt schon und nach und nach trudeln sie all ein. Es ist schön anzusehen wenn sich Freunde begrüßen und man die Herzlichkeit sehen und spüren kann. Ritschi mit Baseball Mütze wie ein Senior Golfer Doris mit übermütigem funkeln in den Augen, Nobbi lachend wie ein Bub, Dorle einfach lieb mit strahlenden Augen, Helen ein wenig verhalten und Helle grinsend wie ein Spitzbub. Uwe ritt seinen Chopper auf den Hof und stellte ihn gleich unter den Balkon. Rudi grinsend wie Sam Hawkins Hildi selbstbewusst auf hohen Hacken hinter her.
Marlies rannte dazwischen herum wie aufgescheucht, dass ja alles klappt und Manni die Ruhe selbst kümmerte sich um uns. Es gesellte sich noch ein bekanntes Paar der beiden dazu deren Namen ich aber leider nicht mehr weiß man möge mir verzeihen. Balko ( Mannis kleiner Hund mit 50 Kilo ) schnappte sich gleich Karin und fühlte sich von ihr gekrault sichtlich entschädigt für das bunte Treiben das in seinem Reich dem Hof hier heute stattfand.
Unsere beiden Gastgeber waren sehr bemüht dass ja jeder was zu trinken hatte und so saßen wir in der milden Abendsonne im Hof und erzählten uns gegenseitig, was wir in der Zeit so getrieben haben in der man sich nicht mehr so oft auf Treffen begegnet. Jeder zog irgendwo ein Foto Album hervor und wir sahen gemeinsam die gesammelten Werke unserer Trikerzeit an.
Urplötzlich der Schrei von Manni:setzt euch hie s Fleisch un de Worscht is fetisch.

Alles vom feinsten Salate selbst gemachtes Zaziki mit viel Ooooooh Steaks, Würste, Fleischspieße diverse Brot und Brötchensorten mehrere Sorten Bier und Wein und Edelbrände.
Dazu Hausgemachte Musik gesammelt im Internet bis hin zur Nationalhymne die wir sogar ein wenig mit sangen.
Es wurde viel und angeregt geredet und komischerweise, kam immer wieder ist doch toll so ein kleinerer Kreis in dem man sich so gut unterhalten kann.
Diese Aussage getroffen unabhängig von verschiedenen Leuten, ließ mich innerlich grinsen, geht es also nicht nur mir so, dass ich denke, große Events mit Mucke deren Lautstärke jenseits von gut und böse ist töten die Kommunikation, wegen der wir eigentlich mal angefangen haben uns zu treffen.
Der Abend nahm seinen Lauf bei bomben Stimmung. Manni wollte sich Doris auf den Schoß setzen, aber der Stuhl hatte was dagegen ( oder Doris hat wohl zugenommen ) er zerbrach und Helle hatte just in diesem Moment leider seine Camera nicht zur hand was eigentlich kaum vor kommt. So mussten die Beiden diese ungewöhnlich Stellung bei behalten bis das Foto unter allgemeinem Gelächter dann gemacht war.
Die Zeit rannte uns förmlich weg und irgendwann war es dann 4 Uhr morgens, Hildi und Rudi packten schon mal ihre Schlafsäcke aus und sahen sich nach einem geeigneten Platz um.
Ich hatte Luftmatratze und Schlafsack schon vorbereitet, als Manni sagte nix da oben hat es Platz genug. So packte jeder sein Bündel und Wohnzimmer etc. wurde plötzlich zum Schlafsaal. Gegen zehn Kamen Ritschi und Doris die nicht weit nach hause hatten wieder mit frischen Brötchen und einer Lage (30) Eier aus denen Helle mit Zwiebeln, Schinken und Gewürzen ein riesiges Rührei machte. Gegen 13 Uhr musste Karin los, da sie mit dem Trike auf der Kerb ( Kirchweih) im Umzug mit fuhr und zur Aufstellung schon dort sein musste.
So nach und nach rückten wir alle ab so gegen 14 Uhr Uwe, Hellen und Helle, denen Ich mich anschloss, um dann bei Enkenbach auf die Autobahn Richtung Mannheim - Karlsruhe zu gelangen.

Ob ich der schon wieder bekommenen nächsten Einladung auf den achten November nachkommen kann, weiß ich noch nicht, reizen würde es mich schon, es ist halt immer so schön bei euch, aber mal sehen.

Es ist mir ein Bedürfnis, allen die so eifrig mit geholfen haben, dass alles wie am Schnürchen lief meinen dank zu sagen speziell Marlies und Manni, die ihr ganzes Anwesen samt der kulinarischen Hochgenüsse inklusive Wohn und Schlafzimmer samt Küche und Bad zur Verfügung gestellt haben.

Hoss mit eingehaktem Daumen